Wir brauchen eure Unterstützung:
Renovierungsaktion am 25. und 26. April

Um Platz für mehr Kreativität zu schaffen, renovieren wir das Erdgeschoss links in der Dillenburger Straße 67.

Dafür brauchen wir eure tatkräftige Hilfe!

Was steht an?
Nach der Baustelle ist vor der Baustelle…. wir räumen auf, reinigen und machen die neuen Räume schön für die Eröffnung!

Wann?
Samstag 25.04. + Sonntag 26.04. von 11–18 Uhr

Habt ihr Lust, mit anzupacken und gemeinsam Raum für Kunst und Inklusion zu schaffen? Meldet euch gerne per Mail an info@kunsthaus-kalk.de

Offene Stellen im Kunsthaus Kalk

Jetzt bewerben und Teil unseres Teams werden!

Praktikum - Soziale Arbeit, Pädagogik, Heilpädagogik oder Kunst, Kunstdidaktik (m/w/d)

Mitarbeit im Modellprojekt „Inklusive Akademie Kalk“

KUBiST e.V. bietet ab sofort Praktikumsplätze für Studierende im Rahmen eines Praktikums in den Bereichen Soziale Arbeit, Pädagogik, Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Inklusive Bildung, Kunst oder Kunstdidaktik oder vergleichbaren Studiengängen an.
Das Praktikum findet im Rahmen des Modellprojekts „Zukunftsarbeit – Inklusive Akademie Kalk“ statt, das die Entwicklung der deutschlandweit ersten inklusiven Klasse einer Kunstakademie zum Ziel hat.

Verwaltungs- und Projektassistenz (m/w/d)

Unterstützung für Verwaltung, Projektabrechnung und Kulturmanagement im Kunsthaus Kalk

KUBiST e.V. sucht ab dem 1. August 2026 eine Verwaltungs- und Projektassistenz (w/m/d) in Teilzeit für das Modellprojekt „Zukunftsarbeit – Inklusive Akademie Kalk“ – die Entwicklung der deutschlandweit ersten inklusiven Klasse einer Kunstakademie.
Die Stelle ist zunächst bis 2028 August befristet.

Bewerbungen für das Orientierungsjahr Freie Kunst – Inklusive Akademie

Ab sofort können sich Interessierte für das Orientierungsjahr Freie Kunst – Inklusive Akademie bewerben. Das zweisemestrige Programm richtet sich an talentierte Menschen, die sich auf ein Kunststudium vorbereiten möchten.

Das Programm bietet:

  • Kostenfreie künstlerische Ausbildung mit professioneller Begleitung.
  • Individuelle Förderung für alle Teilnehmer:innen.
  • Netzwerkmöglichkeiten mit Gleichgesinnten und Kunstschaffenden.
  • Portfolio-Beratung zur Vorbereitung auf ein Kunststudium.

Zeitraum:
05.10.2026 – 19.07.2027
Bewerbungsschluss: 03. Juli 2026
Zielgruppe: Junge Künstler:innen und Kunstinteressierte – unabhängig von Unterstützungsbedarf.

Q&A (Fragen und Antworten)
am 18. Juni um 17 Uhr

Du hast Fragen zum Orientierungsjahr Freie Kunst?
Dann bist Du beim Q&A (Fragen und Antworten) genau richtig! Wir bieten ein Online-Treffen per Zoom an, bei dem Du Deine Fragen stellen kannst.

  • Wann? 18. Juni 2026, 17 Uhr
  • Anmeldung bis spätestens 18. Juni, 16 Uhr per E-Mail an: labor@kunsthaus-kalk.de

  • Zoom-Link erhältst Du nach Deiner Anmeldung.

Rückmeldung bis 17. Juli 2026

Nach deiner Bewerbung erhältst du bis zum 17. Juli 2026 eine Rückmeldung von uns. Wir treffen eine Vorauswahl und laden dich gegebenenfalls zu einem persönlichen Kennenlerngespräch ins Kunsthaus Kalk ein.

  • Kennenlerngespräche: 27.–29. Juli 2026
  • 
Ort: Kunsthaus Kalk, Dillenburger Straße 67, 51105 Köln

FAQs

Du hast noch offene Fragen? Ab Mitte nächster Woche findest du auf unserer Website die häufigsten Fragen und Antworten zum Orientierungsjahr Freie Kunst.

Bewerbung per PDF

Falls du Probleme mit der Online-Bewerbung über Google hast, kannst du uns eine E-Mail an labor@kunsthaus-kalk.de schicken.

Wir senden dir dann ein PDF-Formular zu, das du bequem ausfüllen und zurücksenden kannst.

Checkliste für deine Bewerbung

Für deine Bewerbung benötigst du:

  • Fragebogen (ab Abschnitt 5)

  • 5 bis 10 künstlerische Arbeiten (je max. 10 MB, im A4-Format, Abschnitt 8)
  • Kunst-Aufgabe (Technik frei wählbar, je max. 10 MB, im A4-Format, Abschnitt 9)
  • Falls du weitere Fragen hast, melde dich gerne bei uns unter labor@kunsthaus-kalk.de

Gemeinsam kochen und austauschen

Nachbarschafts­abend
am Montag, 8. Juni, 18–20 Uhr

Der monatliche Nachbarschaftsabend im Kunsthaus Kalk lädt alle herzlich ein, gemeinsam zu kochen, zu essen und ins Gespräch zu kommen. Neue Gesichter sind ebenso willkommen wie Stammgäste.

Programm:
  • Kochen nach Rezept oder kreative Improvisation.
  • Gemeinsames Essen und Austausch in lockerer Atmosphäre.

Hinweise zur Teilnahme:

  • Anmeldung bis 07. Juni per E-Mail an info@kunsthaus-kalk.de.
  • Allergien oder Unverträglichkeiten bitte bei der Anmeldung angeben.

Save the Date!

Der nächste Nachbarschaftsabend findet am Montag, 13. Juli 2026, 18–20 Uhr statt.
Weitere Informationen folgen in Kürze.

ZUKUNFTSARBEIT – DIE INKLUSIVE AKADEMIE IM KUNSTHAUS KALK

Gruppenfoto mit Freundschaftsschal vor dem Kunsthaus Kalk: (v.l.) Prof. in Donatella Fioretti, Stefan Charles, Katarzyna Wielga-Skolimowska, Künstlerin Bärbel Lange, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Ministerin Ina Brandes, MdL, Jan Liesegang (künstlerische Leitung), Künstlerin Buket Isgören, Künstler Filip Mijo Livaja, Jutta Pöstges (Künstlerische Leitung) Genia Holubentzev; © Britt Schilling / KUNSTHAUS KALK, KUBiST e.V.

Die Inklusive Akademie im Kunsthaus Kalk wurde am 08. September mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung eröffnet. Im Bereich der Bildenden Kunst und kulturellen Teilhabe handelt es sich hierbei bundesweit um ein einmaliges Modellprojekt. In Kooperation mit Kubist e.V., raumlaborberlin, Kunsthaus KAT 18, der Kunstakademie Düsseldorf und weiteren Partner*innen wird für die Dauer von drei Jahren (2025 bis 2028) ein Ausbildungs-, Arbeits- und Präsentationsort erprobt, an dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam künstlerisch arbeiten und lernen.

Katarzyna Wielga-Skolimowska
Künstlerische Direktorin Kulturstiftung des Bundes

„Die Debatte um eine inklusive Kunstszene konzentriert sich häufig auf Fragen der Gerechtigkeit und Teilhabe. Dabei gerät das außergewöhnliche ästhetische Potenzial von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung zu oft aus dem Blick. Die inklusive Akademie wird zeigen, welche innovativen Impulse aus inklusiver Kunstpraxis entstehen – und diese Erkenntnisse auch bundesweit in die zeitgenössische Kunstproduktion einbringen.“
Katarzyna Wielga-Skolimowska, Künstlerische Direktorin Bundeskulturstiftung und Prof. in Donatella Fioretti, Rektorin der Kunstakademie Düsseldorf am Papiermodell KUNSTHAUS KALK, © Britt Schilling / KUNSTHAUS KALK, KUBiST e.V.
Die Inklusive Akademie eröffnet am Standort Dillenburger Straße 67 im Zentrum der zukünftigen Osthof Hallen Kalk, die als gemeinwohlorientiertes Gebiet mit starkem Kultur- und Inklusionsfokus entwickelt werden. Die Atelierflächen, Gemeinschafts- und Werkstatträume im Kunsthaus Kalk werden im Laufe der Projektphase nach und nach hergerichtet, sodass bis 2028 rund 800 Quadratmeter für Lehre, Produktion und Präsentation zur Verfügung stehen werden.
Gruppenfoto mit Freundschaftsschal von Bärbel Lange: (v.l.) Jutta Pöstges, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Stefan Charles, Katarzyna Wielga-Skolimowska, Ministerin Ina Brandes, MdL, Künstlerin Bärbel Lange, Tina Sander (Moderation, mittendrin e.V.), Prof. in Donatella Fioretti, Jan Liesegang, Genia Holubentzev; © Britt Schilling / KUNSTHAUS KALK, KUBiST e.V.

Ina Brandes
Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, MdL

„Der Start der Inklusiven Akademie ist ein starkes Signal für mehr Teilhabe in Kunst und Kultur. Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen können gemeinsam künstlerisch arbeiten und voneinander lernen. Damit bereichert das Modellprojekt die nordrhein-westfälische Kulturlandschaft, die in ihrer Vielfalt und Exzellenz in Europa bereits einzigartig ist.“

Zur Eröffnung waren unter anderem die nordrhein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Katarzyna Wielga-Skolimowska sowie Prof. in Donatella Fioretti, Rektorin der Kunstakademie Düsseldorf, vor Ort.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Bärbel Lange (Künstlerin) im Gespräch, © Britt Schilling / KUNSTHAUS KALK, KUBiST e.V.

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

„Im Kunsthaus Kalk entsteht deutschlandweit die erste inklusive Klasse an einer Kunstakademie, die auch Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen offensteht – ja sogar von ihnen mitkonzipiert wurde. Damit setzen wir ein wegweisendes Zeichen für Chancengleichheit und Teilhabe im Kultur- und Ausbildungsbereich.“

DASS DAS LOSGEHT...
WIR STELLEN UNS UND DAS NEUE KUNSTHAUS KALK VOR

Fotos: Robert Kunstmann, Rosanna D´Ortona / © KUBiST e.V.

ZUKUNFTSARBEIT KUNSTHAUS KALK – DER UMBAU BEGINNT

Am 24. Juni haben die Umbauarbeiten für das neue Kunsthaus Kalk an der Dillenburger Straße offiziell begonnen. Beteiligte Akteur*innen und Gäste waren zu diesem Anlass vor Ort, um gemeinsam die Räumlichkeiten zu erkunden und sich auszutauschen. „Das war gut heute. Also der Tag war gut. Da sind viele Leute gekommen. Das wurde mal Zeit, dass es endlich losgeht!“, so Bärbel Lange, Künstlerin des Kunsthaus KAT18, die zum Projektteam gehört.

Dieser Meilenstein – gefördert von der Stadt Köln –  bereitet den Testbetrieb der Inklusiven Akademie vor, der im September startet. “Mit viel Fingerspitzengefühl haben das Amt für Liegenschaften mit Amtsleiter Ingo Lückgen und das Kulturraummanagement mit dem Leiter der Stabsstelle, Benjamin Thele, hier mit uns Entwickler*innen des Kunsthaus Kalk zusammengearbeitet. So haben wir manche Unwägbarkeiten, die nach einem längeren Leerstand entstanden sind, gemeinsam bewältigt”, berichten Jutta Pöstges und Friederike Steier-Mecklenburg von KUBiST.

Steffen Sünkel, von der Kulturstiftung des Bundes hob beim Spatenstich den besonderen Modellcharakter des neuen Kunsthaus hervor: „Im Modellprojekt „Inklusive Akademie Köln“ werden neue Formen der Professionalisierung und der Zusammenarbeit von behinderten und nicht-behinderten Künstler*innen erprobt. Inklusion und Teilhabe werden hier als partizipative und künstlerische Innovationsräume der Zukunft gestaltet, mit einer positiven Signalwirkung für das gesamte Bundesgebiet“. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Modellprojekt in den Jahren 2025 bis 2028. Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Pilotphase der Inklusiven Akademie soll im föderalen Zusammenspiel mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln finanziert werden.

„Meine Zeichnungen machen Freude! Meine Ausstellungen machen Freude! Immer weiter malen! Zusammen arbeiten ist viel besser! Zusammen mit Studenten arbeiten gehört auch dazu! Mehr Freude für die Kunst!“ rief KAT18-Künstlerin Buket Isgören über ein Megaphon laut in die Menge. “Wir wollen studieren, damit wir uns weiterentwickeln können!” ergänzte ihr Künstler-Kollege Nico Randel und weiter: “Wir wollen Gerechtigkeit und Gleichberechtigung!”

Das Kunsthaus Kalk Kollektiv hatte für den besonderen Tag mit der Künstlerin Marleen Rothaus eine performative Protestaktion entwickelt und aufgeführt. Wünsche und Forderungen nach mehr selbstbestimmter Teilhabe und Sichtbarkeit im Kunstbetrieb wurden vorgestellt.

Jan Liesegang von raumlaborberlin stellte das Raumkonzept vor und präsentierte erste Ergebnisse des nachhaltigen und klimaschonenden Umbaus. In einem Workshop zur Fassadengestaltung arbeiten Lukas Hamilcaro mit den KAT18-Künstler*innen Nico Randel, Bärbel Lange und Filip MIjo Livaja aktuell an einer guten Sichtbarkeit des neuen Kunsthauses im Quartier. Im Jahr 2020 war bereits das Elefantentor auf der Fassade entstanden.

Auf dem Gelände „Osthof Hallen Kalk“ in Köln soll die deutschlandweit erste inklusive Klasse einer Kunstakademie entstehen. Hier werden künstlerisch Begabte unabhängig von ihren kognitiven Fähigkeiten zusammen lernen. Sie arbeiten mit verschiedenen künstlerischen Techniken und realisieren gemeinsam Ausstellungen. Maßgebend sind die Bedarfe von Künstler*innen mit Behinderung wie etwa Assistenzleistungen. Wichtige Impulse kommen durch den internationalen Austausch u.a. mit Partner*innen aus Großbritannien, Norwegen oder der Ukraine. Das Modellprojekt baut auf der Überzeugung auf, dass nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch der Kulturbereich von Inklusion profitiert: Er wird durch bislang marginalisierte Ausdrucksformen bereichert.

“ZUKUNFTSARBEIT” nennen wir den gesamten Entwicklungsprozess, in dem von Anfang an Künstler*innen mit Behinderung maßgeblich den Prozess hin zur inklusiven Akademie mitgestalten. In einem inklusiven Projektteam werden alle Schritte gemeinsam erarbeitet.

KOOPERATIONSPARTNER*INNEN
Das Kunsthaus Kalk wird von dem Kölner Verein KUBiST e.V. und vom Architekt:innen-Kollektiv raumlaborberlin initiiert und getragen von einem breiten Bündnis aus Initiativen, die sich schon seit langem für Inklusion einsetzen, wie das Kunsthaus KAT18 oder das X-SÜD-Künstler*innen-Kollektiv.
Beteiligt ist zudem die Kunstakademie Düsseldorf. Daneben gehören die Universität zu Köln und die Bergen School of Architecture zu den Kooperationspartner:innen. Durch diese breite kulturpolitische Partnerstruktur entsteht in Köln-Kalk ein deutschlandweit einmaliges, nachhaltiges Modell inklusiver Kunstproduktion und -ausbildung.

ZUKUNFTSARBEIT – DIE INKLUSIVE AKADEMIE IM KUNSTHAUS KALK

OPEN CALL & BEWERBUNGEN TESTBETRIEB

Anfang Juli findet ihr hier alle Infos über die inklusive Akademie. Unsere Ausschreibungen werden wir auch über Instagram & Newsletter teilen.

Auf dem „Osthof Hallen Kalk“ in Köln soll ein neuer Ort entstehen. Alle können hier nach ihren Bedürfnissen leben, lernen und arbeiten. Wir wollen diesen Ort gemeinsam entwickeln. Das nennen wir: ZUKUNFTSARBEIT. Künstler*innen mit so genannter Behinderung sind von Anfang an bei der Entwicklung dabei. Ein zentraler Teil der ZUKUNFTSARBEIT ist die inklusive Akademie. In dieser Akademie studieren Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Sie machen zusammen Kunst.

Wir glauben: Durch mehr Inklusion gewinnen alle. Menschen mit und ohne Behinderung. Aber auch Kunst und Kultur.

Denn: Verschiedene Menschen drücken sich auf verschiedene Arten durch Kunst aus. Das bereichert die Kunst. Es ermöglicht neue Blickwinkel. Es stellt alte Regeln und Machtverhältnisse in der Kunstwelt in Frage. Diese Kunst fragt nicht danach, was „normal“ ist. Die inklusive Kunstakademie hat einen anderen Blick auf Kunst:
Gemeinsam, vielfältig und gleichberechtigt.

Im Herbst 2025 startet ein Testbetrieb für 3 Jahre. In den 3 Jahren haben wir diese Ziele:

  • Räume schaffen für die inklusive Kunstakademie
  • die inklusive Kunstakademie organisieren
  • einen Lehrplan erarbeiten

Die inklusive Kunstakademie hat Partner*innen für die Zusammenarbeit:

Der Kölner Verein KUBiST e.V. und das Architekt*innen-Kollektiv raumlaborberlin haben die inklusive Kunstakademie zusammen gestartet. Zusammen mit anderen Gruppen setzen sie sich seit langer Zeit für Inklusion ein. Im Kunsthaus KAT18. Oder im X-SÜD-Künstler*innen-Kollektiv.

Der Testbetrieb der inklusiven Kunstakademie wird gefördert durch Geld von

  • der Kulturstiftung des Bundes
  • dem Land Nordrhein-Westfalen
  • der Stadt Köln.

So haben wir starke Partner*innen. Und in Köln-Kalk kann ein komplett neuer Ort einstehen.
Ein inklusiver Kunstort.
Ein Ort für Ausbildung.
Ein Ort für Inklusion und Gemeinsamkeit.

DASS DAS LOSGEHT...
WIR STELLEN UNS UND DAS NEUE KUNSTHAUS KALK VOR

Fotos: Robert Kunstmann, Rosanna D´Ortona / © KUBiST e.V.

ZUKUNFTSARBEIT KUNSTHAUS KALK – DER UMBAU BEGINNT

Am 24. Juni haben die Umbauarbeiten für das neue Kunsthaus Kalk an der Dillenburger Straße offiziell begonnen. Beteiligte Akteur*innen und Gäste waren zu diesem Anlass vor Ort, um gemeinsam die Räumlichkeiten zu erkunden und sich auszutauschen. „Das war gut heute. Also der Tag war gut. Da sind viele Leute gekommen. Das wurde mal Zeit, dass es endlich losgeht!“, so Bärbel Lange, Künstlerin des Kunsthaus KAT18, die zum Projektteam gehört.

Dieser Meilenstein – gefördert von der Stadt Köln –  bereitet den Testbetrieb der Inklusiven Akademie vor, der im September startet. “Mit viel Fingerspitzengefühl haben das Amt für Liegenschaften mit Amtsleiter Ingo Lückgen und das Kulturraummanagement mit dem Leiter der Stabsstelle, Benjamin Thele, hier mit uns Entwickler*innen des Kunsthaus Kalk zusammengearbeitet. So haben wir manche Unwägbarkeiten, die nach einem längeren Leerstand entstanden sind, gemeinsam bewältigt”, berichten Jutta Pöstges und Friederike Steier-Mecklenburg von KUBiST.

Steffen Sünkel, von der Kulturstiftung des Bundes hob beim Spatenstich den besonderen Modellcharakter des neuen Kunsthaus hervor: „Im Modellprojekt „Inklusive Akademie Köln“ werden neue Formen der Professionalisierung und der Zusammenarbeit von behinderten und nicht-behinderten Künstler*innen erprobt. Inklusion und Teilhabe werden hier als partizipative und künstlerische Innovationsräume der Zukunft gestaltet, mit einer positiven Signalwirkung für das gesamte Bundesgebiet“. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Modellprojekt in den Jahren 2025 bis 2028. Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Pilotphase der Inklusiven Akademie soll im föderalen Zusammenspiel mit dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln finanziert werden.

„Meine Zeichnungen machen Freude! Meine Ausstellungen machen Freude! Immer weiter malen! Zusammen arbeiten ist viel besser! Zusammen mit Studenten arbeiten gehört auch dazu! Mehr Freude für die Kunst!“ rief KAT18-Künstlerin Buket Isgören über ein Megaphon laut in die Menge. “Wir wollen studieren, damit wir uns weiterentwickeln können!” ergänzte ihr Künstler-Kollege Nico Randel und weiter: “Wir wollen Gerechtigkeit und Gleichberechtigung!”

Das Kunsthaus Kalk Kollektiv hatte für den besonderen Tag mit der Künstlerin Marleen Rothaus eine performative Protestaktion entwickelt und aufgeführt. Wünsche und Forderungen nach mehr selbstbestimmter Teilhabe und Sichtbarkeit im Kunstbetrieb wurden vorgestellt.

Jan Liesegang von raumlaborberlin stellte das Raumkonzept vor und präsentierte erste Ergebnisse des nachhaltigen und klimaschonenden Umbaus. In einem Workshop zur Fassadengestaltung arbeiten Lukas Hamilcaro mit den KAT18-Künstler*innen Nico Randel, Bärbel Lange und Filip MIjo Livaja aktuell an einer guten Sichtbarkeit des neuen Kunsthauses im Quartier. Im Jahr 2020 war bereits das Elefantentor auf der Fassade entstanden.

Auf dem Gelände „Osthof Hallen Kalk“ in Köln soll die deutschlandweit erste inklusive Klasse einer Kunstakademie entstehen. Hier werden künstlerisch Begabte unabhängig von ihren kognitiven Fähigkeiten zusammen lernen. Sie arbeiten mit verschiedenen künstlerischen Techniken und realisieren gemeinsam Ausstellungen. Maßgebend sind die Bedarfe von Künstler*innen mit Behinderung wie etwa Assistenzleistungen. Wichtige Impulse kommen durch den internationalen Austausch u.a. mit Partner*innen aus Großbritannien, Norwegen oder der Ukraine. Das Modellprojekt baut auf der Überzeugung auf, dass nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch der Kulturbereich von Inklusion profitiert: Er wird durch bislang marginalisierte Ausdrucksformen bereichert.

“ZUKUNFTSARBEIT” nennen wir den gesamten Entwicklungsprozess, in dem von Anfang an Künstler*innen mit Behinderung maßgeblich den Prozess hin zur inklusiven Akademie mitgestalten. In einem inklusiven Projektteam werden alle Schritte gemeinsam erarbeitet.

KOOPERATIONSPARTNER*INNEN
Das Kunsthaus Kalk wird von dem Kölner Verein KUBiST e.V. und vom Architekt:innen-Kollektiv raumlaborberlin initiiert und getragen von einem breiten Bündnis aus Initiativen, die sich schon seit langem für Inklusion einsetzen, wie das Kunsthaus KAT18 oder das X-SÜD-Künstler*innen-Kollektiv.
Beteiligt ist zudem die Kunstakademie Düsseldorf. Daneben gehören die Universität zu Köln und die Bergen School of Architecture zu den Kooperationspartner:innen. Durch diese breite kulturpolitische Partnerstruktur entsteht in Köln-Kalk ein deutschlandweit einmaliges, nachhaltiges Modell inklusiver Kunstproduktion und -ausbildung.

Ein Projekt von:

Mit:

Wissenschaftliche Begleitung:

Weitere Kooperationspartner:

Gefördert durch:

Gefördert von: