ZUKUNFTSARBEIT – DIE INKLUSIVE AKADEMIE IM KUNSTHAUS KALK

Gruppenfoto mit Freundschaftsschal vor dem Kunsthaus Kalk: (v.l.) Prof. in Donatella Fioretti, Stefan Charles, Katarzyna Wielga-Skolimowska, Künstlerin Bärbel Lange, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Ministerin Ina Brandes, MdL, Jan Liesegang (künstlerische Leitung), Künstlerin Buket Isgören, Künstler Filip Mijo Livaja, Jutta Pöstges (Künstlerische Leitung) Genia Holubentzev; © Britt Schilling / KUNSTHAUS KALK, KUBiST e.V.

Die Inklusive Akademie im Kunsthaus Kalk wurde am 08. September mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung eröffnet. Im Bereich der Bildenden Kunst und kulturellen Teilhabe handelt es sich hierbei bundesweit um ein einmaliges Modellprojekt. In Kooperation mit Kubist e.V., raumlaborberlin, Kunsthaus KAT 18, der Kunstakademie Düsseldorf und weiteren Partner*innen wird für die Dauer von drei Jahren (2025 bis 2028) ein Ausbildungs-, Arbeits- und Präsentationsort erprobt, an dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam künstlerisch arbeiten und lernen.

Katarzyna Wielga-Skolimowska
Künstlerische Direktorin Kulturstiftung des Bundes

„Die Debatte um eine inklusive Kunstszene konzentriert sich häufig auf Fragen der Gerechtigkeit und Teilhabe. Dabei gerät das außergewöhnliche ästhetische Potenzial von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung zu oft aus dem Blick. Die inklusive Akademie wird zeigen, welche innovativen Impulse aus inklusiver Kunstpraxis entstehen – und diese Erkenntnisse auch bundesweit in die zeitgenössische Kunstproduktion einbringen.“
Katarzyna Wielga-Skolimowska, Künstlerische Direktorin Bundeskulturstiftung und Prof. in Donatella Fioretti, Rektorin der Kunstakademie Düsseldorf am Papiermodell KUNSTHAUS KALK, © Britt Schilling / KUNSTHAUS KALK, KUBiST e.V.

Die Inklusive Akademie eröffnet am Standort Dillenburger Straße 67 im Zentrum der zukünftigen Osthof Hallen Kalk, die als gemeinwohlorientiertes Gebiet mit starkem Kultur- und Inklusionsfokus entwickelt werden. Die Atelierflächen, Gemeinschafts- und Werkstatträume im Kunsthaus Kalk werden im Laufe der Projektphase nach und nach hergerichtet, sodass bis 2028 rund 800 Quadratmeter für Lehre, Produktion und Präsentation zur Verfügung stehen werden.

Gruppenfoto mit Freundschaftsschal von Bärbel Lange: (v.l.) Jutta Pöstges, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Stefan Charles, Katarzyna Wielga-Skolimowska, Ministerin Ina Brandes, MdL, Künstlerin Bärbel Lange, Tina Sander (Moderation, mittendrin e.V.), Prof. in Donatella Fioretti, Jan Liesegang, Genia Holubentzev; © Britt Schilling / KUNSTHAUS KALK, KUBiST e.V.

Ina Brandes
Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, MdL

„Der Start der Inklusiven Akademie ist ein starkes Signal für mehr Teilhabe in Kunst und Kultur. Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen können gemeinsam künstlerisch arbeiten und voneinander lernen. Damit bereichert das Modellprojekt die nordrhein-westfälische Kulturlandschaft, die in ihrer Vielfalt und Exzellenz in Europa bereits einzigartig ist.“

Zur Eröffnung waren unter anderem die nordrhein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Katarzyna Wielga-Skolimowska sowie Prof. in Donatella Fioretti, Rektorin der Kunstakademie Düsseldorf, vor Ort.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Bärbel Lange (Künstlerin) im Gespräch, © Britt Schilling / KUNSTHAUS KALK, KUBiST e.V.

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

„Im Kunsthaus Kalk entsteht deutschlandweit die erste inklusive Klasse an einer Kunstakademie, die auch Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen offensteht – ja sogar von ihnen mitkonzipiert wurde. Damit setzen wir ein wegweisendes Zeichen für Chancengleichheit und Teilhabe im Kultur- und Ausbildungsbereich.“

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